Nun ist es schon bald 2 Jahre her, daß Hannibal uns verlassen und ich hab hier gar nix mehr geschrieben *schäm*. So langsam wirds Zeit für ein Update.
Bei uns ist viel passiert. Eine Woche nach Hannibals Reise auf die Große Wiese haben wir bereits wieder ein Frettchen bekommen. Fridolin war schon länger geplant und sollte eigentlich nicht als Hannibal-Ersatz dazukommen... tja, manchmal kommt es anders.
Als wir Fridolin bei den Vorbesitzern abgeholt haben, waren wir zunächst schockiert.. aufgrund des Bildes, was wir gezeigt bekommen haben, haben wir einen kräftigen über 2 kg schweren Black-Self-Rüden erwartet (da er zur Zucht verwendet wurde, auch noch unkastriert). Was uns dann übergeben wurde, war ein ausgemergeltes Frett mit übelsten Bisswunden im Nacken. Während einer Pause auf der Heimfahrt, hab ich auch noch Flöhe entdeckt.. na klasse.
Ursprünglich hatten wir bereits einen Termin beim TA, 3 Tage später, um die Kastra zu besprechen, aber bei dem Zustand wollten wir nicht so lange warten und waren gleich Sonntag morgens bei unserem TA. Der war ebenso schockiert wie wir. Die Flöhe hatte der arme Fridolin wohl schon sehr lange, da er bereits richtig heftige Hautekzeme hatte. Die Bisswunden sahen zwar übel aus, aber wir hatten sie bereits mit Neoballistol behandelt und der Arzt hat noch etwas wundheilendes gespritzt. Insgesamt hat es fast ein Jahr gedauert, bis man nix mehr davon sah.
An eine Kastra in der nächsten Woche war bei dem Allgemeinzustand nicht zu denken, zunächst war Päppeln angesagt. Zur Sicherheit gabs auch gleich noch ein Flohmittel für unsere Nasen.
Halb verhungert muss das Wusel auch gewesen sein. 1300 gramm brachte er auf die Waage und hat am ersten abend bei uns innerhalb von 3 minuten ein komplettes Kücken vertilgt... und dann direkt noch ein zweites halb aufgefuttert.
Hier mal ein paar Bilder von den ersten Tagen:

Hier ein großes Ekzem von den Flöhen, direkt hinterm Ohr:

und hier beim Fressen. Der Rücken ist hier komplett mit Neoballistol eingerieben, deswegen sieht er so nass aus.

Die Vergesellschaftung mit unsern 3 Nasen war natürlich wie erwartet nicht leicht. Insgesamt dauerte sie fast ein Jahr!! Doch das Hauptproblem war gar nicht unsere Chanel-Zicke, wie wir erwartet hatten, sondern Balu! Jetzt weiß ich, warum Chanel und Balu von Anfang an ein Herz und eine Seele waren. Immer wieder gabs Zoff.. eben noch liegen alle Fretts gemütlich beisammen, plötzlich fängt einer an, auf Fridolin rumzuhacken.. und das Riesenfrett wehrt sich nicht!! Voll der Pazifist. Entweder Flucht, oder das andere Frett mit dem Hintern auf die Seite drücken (bringt bei Chanel und Balu nur nix). Aber nach 3-4 Monaten war er sich wenigstens mit Daisy einig und lag nicht mehr dauernd allein.
Bis dahin hatte der Gute auch fast ein Kilo zugelegt!!! So sah er im ersten Winter bei uns aus:


Ist doch echt kein Vergleich mehr mit dem Frett, das wir bekommen hatten. Außerdem ist Fridolin ein totales Kuschelfretti.
Seit wir in der neuen Wohnung sind, hab ich kaum noch Bilder von den Fretts gemacht. Leider sind sie ja nun tagsüber in einem großen Käfig, wir haben zwar einen "Wintergarten", aber der ist absolut nicht isoliert und wenn die Sonne draufscheint, sind da locker mal 50-60°C drin. Also können Sie nur raus, wenn wir da sind und die Temperaturen passen. Dafür steht ihnen aber der komplette Wintergarten zur Verfügung.
Hier der Käfig:

und nochmal im Detail:
240 cm hoch, 100 breit, 60 tief

240 hoch, 125 breit, 60 tief

Und noch ein paar Bilder von den Frettis:
meine süße Chanel kann grinsen

Frido und Chanel beim Spielen

Balu, Daisy und Chanel im Raschelsack

Fridolin pennt in der Futteretage.. nur nix zu fressen verpassen *g*

Unfallfrett (und nein, auch wenns so aussieht, er ist nicht runtergeplumst ;) )











































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